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Art, Science and Nature

Dieses Wochenende war wieder viel los!

London

Gleich am Samstag morgen um 8 (nix mit ausschlafen!) ging es auf  nach London. Wir waren eine ganze Gruppe, die die Großstadt unsicher machte wollten, allerdings hab ich mich dann in London abgesetzt und mein eigenes Programm absolviert. Der erste Punkt war „Tate Modern“, ein großes Museum direkt am Südufer der Themse, das in einem ehemaligen Fabrikgebäude untergebracht ist und wo man, wie der Name schon sagt, moderne Kunst findet.

Tate Modern

Tate Modern

Themse und St Paul’s

Themse und St Paul’s

Turbine Hall der Tate Modern

Turbine Hall der Tate Modern

Das Museum ist thematisch aufgeteilt in „Poetry and Dreams“, „Transformed Vision“, „Structure and Clarity“ und „Energy and Process“. Praktischerweise ist der Eintritt kostenlos, auch wenn man um eine Spende zB für den Museumsplan gebeten wird. Damit ich nicht völlig ziellos (mit meinen überragenden Kunstkenntnissen^^) in der Gegend rumspaziere, habe ich mich um 11Uhr einer 50-minütigen Führung durch den Bereich „Poetry and Dreams“ angeschlossen, in dem es um die Darstellung des Surrealen, Unter- oder Unbewussten geht. Die Führung war sehr interessant, da wir nur 4 Leute waren. Die Dame hat immer einzelne Werke ausgewählt und daran erläutert, welche verschiedenen Methoden Künstler nutzten, um eben diesen Effekt des Übernatürlichen zu erzielen.

Diese Bilder haben mir dabei besonders gefallen, von der Komposition oder auch der Idee her:

SAMSUNG DIGITAL CAMERA

André Masson – The Red Lands and the Montagne Sainte Victoire 1948

Waterfall

Arshile Gorky – Waterfall

A Mi-Voix

Dorothea Tanning – A Mi-Voix

Im ersten Bild finde ich die Farben sehr schön, die die Wärme der Provence (Südfrankreich) ausdrücken . Im zweiten Bild muss man etwas nach dem Wasserfall suchen, aber wenn man genau hinsieht, sieht man das helle Wasser beginnend von der rechten oberen Ecke nach unten fließen. Außerdem kann man zwei Figuren, links eine Frau mit schmaler Taille und weitem Rock, rechts einen Mann, der sie umarmt, erkennen.

Beim letzten Bild ist es etwas schwierig das auf dem Foto zu erkennen. Aber ich fand die Idee interessant: „I just wanted to paint a white and grey picture that would still have colours under its veins as we have blood under our winter-white skin.“

Andere Aspekte, die im Museum ausgestellt waren, waren Werke zB des Kubismus und Konstruktivismus. Hier noch ein paar Eindrücke:

Nude, Green Leaves and Bust

Picasso – Nude, Green Leaves and Bust

Ball, Plane and Hole

Barbara Hepworth – Ball, Plane and Hole

Abstract Composition

Jean Hélion – Abstract Composition

Larry Bell

Larry Bell

Painting

Manolo Millares – Painting

Vom obersten Stock hatte man außerdem noch eine tolle Aussicht über den Fluss.

St. Paul’s und Millenium Bridge

St. Paul’s und Millenium Bridge

Nach Mittagspause in der Tate Modern (mit meinem Lunchpaket), ging es weiter zum nächsten Museum, diesmal über die Wissenschaftlen. Auf in die überfüllte U-Bahn und rein ins überfüllte Museum^^ Während es sich in der Tate Modern gut verlaufen hat, weil es nunmal eine Galerie mit viel Platz ist, war das Science Museum einfach noch zu voll, was wohl am freien Eintritt, den Schulferien und Samstag lag. Ich hab mich trotzdem ein bisschen dort aufgehalten, denn interessant war es allemal.

Neben den üblichen Ausstellungsstücken hinter Glas beeindruckt das Museum auch mit riesigen Originalen von zB Flugzeugen, Autos oder Raketen. Außerdem gibt es an vielen Stellen Touchscreens zur Interaktion (die aber von Kindern belegt waren).

Science Museum

Science Museum

Ich hab mir im besonderen „Who am I“ (von Genetik, Altern über Identität und Medizin), „Energy“ (Entwicklung zB des Automobils), „Atmosphere“ (Klimaaspekte) und „Mathematics“ (alte Messgeräte und Rechner, Kleins Flasche, Möbiusband uvm.) angesehen. Im letzten Bereich war ich fast allein^^

Irgendwann wurde es mir dann zu nervig mit den ganzen Menschenmassen und da draußen eendlich mal die Sonne schien und es mit 9° erstaunlich warm war, entschloss ich mich, lieber noch ein bisschen durch Kensington Gardens zu schlendern.

Kensington Gardens im Sonnenschein

Kensington Gardens im Sonnenschein

Kensington Palace

Kensington Palace

Um 18Uhr hab ich dann den Zug zurück nach Broadstairs genommen, nachdem mir dann doch etwas die Beine wehtaten.

Fahrradtour zur Botany Bay

Am heutigen Sonntag hab ich erstmal ein bisschen ausgeschlafen und nutzte dann den anhaltenden Sonnenschein zu einer kleinen Fahrradtour. Praktischerweise gibt es direkt an der Küste entland einen extra ausgeschriebenen Fahrradweg, dem ich zur Botany Bay folgte. Die ist für ihre Schmuggler in früheren Zeiten bekannt. Dazwischen hab ich noch einen Stop an der Kingsgate Bay eingelegt. Heute war sogar mal fast kein Wind! (mehr Fotos in der Gallerie am Ende)

die besonderen Klippen von Botany Bay

die besonderen Klippen von Botany Bay

Zur Mittagszeit war ich dann wieder zurück und hab mich auf mein Mittagessen gefreut – aber zu früh! Meine Gastfamilie ist heute unterwegs, deswegen lag ein Brötchen für mich im Kühlschrank, was ja ok wär, wenn nicht gerade Eier drauf gewesen wären. Wer mich kennt, weiß, dass ich Eier absolut nicht ausstehen kann. Was also tun? Ich hab das eklige Ei runtergekratzt und im Kühlschrank nach was besserem gesucht. Wurst war eh keine da, deswegen hab ich komischen Coleslaw (so ein Käse-Majo-Krautsalat-Karotten-Salat^^) und auf der anderen Hälfte notgedrungen Erdbeermarmelade gegessen. Es war leider immer noch ein bisschen eklig, v.a. auf den wunderbar matschigen Teilen, die die hier als Brötchen bezeichnen… Nungut, morgen gibt’s wieder was besseres zum Mittag (und hoffentlich auch heute Abend). Ich hab mich danach mit Schokolade getröstet^^ (Mist – da waren dann die abgestrampelten Kalorien wieder drauf).

Der Rest des Tages ist für arbeiten reserviert. Ich muss noch einen Essay schreiben, für die Uni lesen und nächsten Donnerstag ist „the Big Test“, in dem wir zu den Kapiteln geprüft werden, die wir hier in der Schule behandelt werden. Dafür will ich auch noch ein bisschen wiederholen.

Dafür geht es aber am Abend noch ins örtliche Mini-Kino – The Palace – und wir schauen zusammen den Film „Oz the Great and Powerful“. Bin mal gespannt.

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A cold and windy week

Was für ein Wetter, es ist echt nimmer schön! Selbst in der zweiten Woche ist es nicht besser geworden bei immernoch nur ca. 5° und vieel Wind. Trotzdem hab ich meinen Spaß, man muss halt das beste draus machen.

Am Dienstag Abend war wieder Unterhaltungsprogramm am College geboten, diesmal mit Live-Musik. Der Musiker war sehr gut und hat mit Akustikgitarre v.a. Rocksongs gecovert und sogar einige Sonderwünsche aus dem Publikum erfüllt. Es war super Stimmung mit kostenlosen Getränken und anschließend sind wir noch für eine Stunde in den Pub gegangen.

Mittwoch sah ähnlich aus: Schule, Mittagspause, Schule, heim, Abendessen, zurück ins College für den abendlichen Talk (Vortrag), diesmal mit dem Thema „The Role of the British Family in Britain“. Der Mensch, der die Talks hält ist einfach zu lustig, insbesondere auch seine Aussprache, wie zB /Landäään/, /egeeein/, /woools/. Er trägt das ganze einfach mit dem wunderbar trockenen britischen Humor vor. Den Abschluss bildeten einige Fettnäpfchen-Zitate von Prince Philip.

Was geschah am Donnerstag: Nach dem Nachmittagsunterricht zurück in die Gastfamilie, Abendessen und um halb 8 haben wir uns wieder im College getroffen zu einem kleinen gemeinsamen DVD-Abend (ich und noch 6 andere). Nachdem ich am Montag „Downton Abbey“ Staffel 1 gekauft hatte, hab ich das vorgeschlagen und mitgebracht und es kam auch gut an. Allerdings wird die Schule immer um halb 10 abgeschlossen, deswegen konnten wir nur 1,5 Folgen schauen.

Heute war endlich mal wieder kein Nachmittagsunterricht (das zieht sich doch manchmal ein bisschen). Nach der Mittagspause ging es auf nach Dover und der dortigen Festung. Die Tour begann mit der Besichtigung von 2 alten Tunnelsystemen aus dem 1. bzw. hauptsächlich 2. Weltkrieg. Von dort aus wurde zB die Evakuierung der britischen Truppen von Dunkirk organisiert. Außerdem gibt es dort einen römischen Leuchtturm (Pharos!), der das höchste römische Gebäude jenseits der Pyrenäen ist (angeblich^^). Der Hauptteil war aber die mittelalterliche Burg von Henry II. Wir sind u.a. auf den höchsten Turm gestiegen und hatten eine tolle Aussicht, die allerdings bei Sonnenschein noch besser gewesen wäre, sodass wir die Küste von Frankreich auf der anderen

Seite des Channels nur erahnen konnten.

Happy Easter! Was hat mir der Osterhase gebracht? Neben einem Schokoei von der Gastfamilie hab ich mich ein bisschen selbst beschenkt^^

Samstag

Den Samstag hab ich etwas langsam angehen lassen. Erstmal hab ich ein bisschen gearbeitet und für die Uni gelesen. Nach dem Mittagessen dann noch ein bisschen Sport und am frühen Nachmittag bin ich – warm eingepackt – zu einem langen Spaziergang aufgebrochen. Man kann sagen, ich hab halb Broadstairs erkundet.

Ich bin von der Gastfamilie aus erstmal Richtung Norden und Osten gelaufen. Dabei bin ich an einer Farm mit Katzen und vielen Pferden vorbei gekommen und auf einen Leuchtturm zugelaufen.

Straße vorm Haus

Straße vorm Haus

Straße

Straße

Farm

Farm

schwarze Katze

schwarze Katze

Pferde auf der Wiese (übrigens: "paddock" heißt Pferdekoppel)

Pferde auf der Wiese (übrigens: „paddock“ heißt Pferdekoppel)

Leuchtturm

Leuchtturm

Danach ging es Richtung Strand, zu einer Bucht, die sich Joss Bay nennt. Am Meer war es mal wieder ziemlich frisch und windig. Aber das schien den einen Typen nicht wirklich zu stören, der ist trotzdem ins Wasser – brrr!

Joss Bay

Joss Bay

am Strand

am Strand

komischer Schaum

komischer Schaum

ein verrückter Mensch badet

ein verrückter Mensch badet

Weiter ging’s an der Küste entlang, allerdings oberhalb der Klippen, weil wenn man am Strand läuft, muss man Flut und Ebbe beachten, sonst hat man ein Problem.

Möven

Möven

so weit bin ich gelaufen

so weit bin ich gelaufen

Nach ca. 1,5h bin ich wieder im Zentrum rausgekommen, und zwar direkt bei „Bleak House“.

Charles Dickens’ Bleak House

Charles Dickens’ Bleak House

nochmal Bleak House

nochmal Bleak House

noch mehr Dickens in Broadstairs

noch mehr Dickens in Broadstairs

Um 16Uhr traf ich mich mit einer anderen Studentin und wir sind zusammen über einen kleinen Markt (genannt: Spring Fayre, eigtl geschrieben Fare) gelaufen. Neben regionalen Produkten wurden dort auch deutsche Würste angepriesen^^

deutsche Wurst auf dem Spring Fayre

deutsche Wurst auf dem Spring Fayre

Nachdem wir nochmal kurz am Strand waren, haben wir uns mit heißen Getränken in einem Café wieder aufgewärmt. Danach ging’s zurück in die Gastfamilie zum Abendessen.

zurück in der "Innenstadt"

zurück in der „Innenstadt“

Strandhütten

Strandhütten

Viking Bay again

Viking Bay again

Sonntag

Der Sonntag begann doppelt früh: Zeitumstellung eine Stunde vor und nach neuer Zeit fuhr mein Bus um 7.15 Uhr ab nach London. Hieß also im Endeffekt aufstehen um 5Uhr (alte Zeit). Mit viel Proviant und Lesematerial ging es auf nach London. Dort angekommen (Victoria Coach Station) bin ich in die Tube umgestiegen und nach Euston Station weitergefahren. Dort hab ich dann eine Freundin aus Deutschland getroffen, die zeitgleich einen Sprachkurs in Bath macht. Das hat auch alles prima geklappt. Damit war die Reise noch nicht zu Ende: als nächstes ging’s mit dem Zug 20min. nach Watford Junction. Dort wieder umsteigen, diesmal in den Shuttle Bus zu den Leavesden Studios, dem eigentlichen Ziel der Reise (weiter 15min).

back in London

back in London

Puh: endlich angekommen. Und wo? The Making of Harry Potter

The Making of Harry Potter

The Making of Harry Potter

Eingangsbereich

Eingangsbereich

Dabei handelt es sich um die Original-Drehorte der 8 Filme und man kann dort diverse Sets, Requisiten, Masken und Modelle begutachten. Bevor wir pünktlich zu der auf dem Ticket angegeben Zeit (12.30) hineingingen, machten wir noch kurz Mittag im Restaurant (allerdings mit mitgebrachtem Lunch Paket).

Wie man auf dem Bild sehen kann, mussten wir uns erstmal eine Zeit lang anstellen. Danach kamen wir gruppenweise in einen Kinosaal, in dem die 3 Schauspieler eine kurze Einführung zu den Studios gaben. Hinter der Leinwand erschien dann die Eingangstür zur großen Halle und los ging die Tour.

die Tür der Großen Halle

die Tür der Großen Halle

Kamin in der großen Halle

Kamin in der großen Halle

da is Dumbledore

da is Dumbledore

die Lehrer von Hogwarts

die Lehrer von Hogwarts

Die große Halle war also der erste Raum, in den wir kamen. Dort waren neben den Haustischen auch einige Kostüme der Darsteller ausgestellt und man konnte solche Details wie den Kamin und das Geschirr begutachten.

Der nächste Raum war eigentlich eine große Halle, wie man es eben von Filmstudios erwartet, in der alles mögliche zu sehen war. Hier erstmal ein paar Eindrücke:

Eisdekoration für das Fest in "Goblet of Fire"

Eisdekoration für das Fest in „Goblet of Fire“

Schokolade - oder doch nicht?

Schokolade – oder doch nicht?

viele Haare

viele Haare

Kleider

Kleider

Eingangstor von Hogwarts

Eingangstor von Hogwarts

forced perspective: eigentlich ist das viel kleiner als es wirkt

forced perspective: eigentlich ist das viel kleiner als es wirkt

the boys' dormitories

the boys‘ dormitory

Nerhegeb (or: Erised)

Nerhegeb (or: Erised)

Neben allen Sets oder Ausstellungsstücken waren Hinweistafeln mit Erklärungen. Außerdem konnte man sich einen digital guide für die Tour ausleihen (ein getarnter ipod touch^^), auf dem zusätzliche Audiodateien, Videos und Galerien zu finden waren. Während der Tour wurde man also immer wieder auf Besonderheiten, Details usw. aufmerksam gemacht.

Griffindor Common Room

Gryffindor Common Room

vor Dumbledores Büro

vor Dumbledores Büro

Dumbledores Büro

Dumbledores Büro

Eingang zur Kammer des Schreckens

Eingang zur Kammer des Schreckens

Quidditch

Quidditch

the Burrow

the Burrow

Kamine im Ministerium

Kamine im Ministerium

Es gab unheimlich viel zu sehen und wir verbrachten Stunden damit, alles genau anzuschauen. An einer Stelle waren sogar echte Tiere vorhanden und die Trainer erklärten die Schwierigkeiten und Anforderungen, die bei der Arbeit mit Tieren zu beachten sind (die 3 stellten Crookshanks, Hedwig und Pigwidegon dar).

echte Eulen und Katzen

echte Eulen und Katzen

Natürlich habe ich noch vieeel mehr Fotos gemacht, als hier eingefügt (siehe Galerie am Ende) und hochgeladen!

Nach der Halle ging es draußen weiter, wo ganze Häuser nachgebaut waren:

No 4, Privet Drive

No 4, Privet Drive

die Brücke von Hogwarts

die Brücke von Hogwarts

Tom Riddles Grab

Tom Riddles Grab

the Knightbus

the Knightbus

In der nächsten Halle war ein weiteres zentrales Set zu sehen: Diagon Alley (Winkelgasse)

Diagon Alley

Diagon Alley

Olivander’s

Olivander’s

Im letzten Raum konnte man dann Masken, Animatronics und Kreaturen und deren Innenleben begutachten. Leider war zu dem Zeitpunkt dann mein Akku leer (aber ich bekomme dann noch ein paar Fotos von L.). Den Abschluss bildete ein beeindruckendes, vollständiges „Modell“ von Hogwarts. Es war schätzungsweise 10×10 Meter groß und bestimmt 5m hoch! Auch davon werden Fotos nachgereicht.

Buckbeak

Buckbeak

Vor dem Ausgang wurden wir noch durch einen Shop gelotst. Allerdings hab ich nichts großartiges dort gekauft, weil es unverschämt teuer war! Da ist Elbenwald schöner und günstiger.

Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis und die lange Anreise in jedem Fall wert. Da mich ja making-ofs von Filmen allgemein schon immer interessiert haben, fand ich es besonders spannend, mal richtige Filmsets anschauen zu können und noch mehr Details zur Produktion zu erfahren! (Leider dauerte die Rückreise ähnlich lange: Start von den Studios um 17Uhr, zurück in Broadstairs um 22 Uhr).

Der heutige Ostermontag war deswegen wieder etwas ruhiger ausgerichtet: länger schlafen, etwas arbeiten (ein Essay schreiben), dann auf zum Shoppen zum Shoppingcentre „Westwood Cross“. Da bin ich – zwecks Bewegung nach so viel sitzen – mit dem Fahrrad hingefahren und musste ganz schön mit dem böigen Wind kämpfen. Bei dem Shopping Centre gibt es alles das, was es in Broadstairs selbst nicht gibt^^: Primark, Topshop, H+M, WHS, Waterstone’s, HMV, Marks & Spencer uvm. (Erklärung: die ersten 3 sind Klamottenläden, dann Buchläden und Schreibwaren, Medien und schließlich noch sowas wie Kaufhof.). Hab dann da ein paar Stunden zugebracht, ein paar Pfund ausgegeben und bei Subway ein Sandwich gegessen.
I’ve had a brilliant Easter weekend! 🙂

Hier noch ein paar weitere Fotos in der Galerie (auf ein beliebiges Bild klicken für größere Ansicht und Slideshow):

So, endlich geht es weiter mit ein paar Infos zu den ersten Tagen in Broadstairs. Die Zeit vergeht viel zu schnell – jetzt ist schon wieder Freitag!!

Ich muss zugeben, dass ich (untypischerweise) bisher sehr wenige Fotos gemacht habe. Aber ein paar kann ich dennoch vorzeigen. Erstmal mein Zimmer in der Gastfamilie:

großes Bett im Zimmer

großes Bett im Zimmer

mein Zimmer

mein Zimmer

Dusche in der Wand ;)

Dusche in der Wand 😉

der Rest von meinem Zimmer

der Rest von meinem Zimmer

Und noch ein paar Aufnahmen von der Busrundfahrt am Montag (Ramsgate):

Marina (Hafen) von Ramsgate

Marina (Hafen) von Ramsgate

in Ramsgate

in Ramsgate

Ich verbinge ziemlich viel Zeit im College, da wir ja Dienstag bis Donnerstag Nachmittagsunterricht bis 16Uhr haben. Die Lehrer sind alle sehr nett, humorvoll aber auch hilfreich. Und das wichtigste am College bzw. am ganzen Aufenthalt ist auch so eingetreten wie ich es erhofft hatte: I am getting a LOT of speaking practice! Wie ich bereits erwähnt hatte, unterhalten wir uns wirklich den ganzen Tag auf Englisch, nicht nur während der Unterrichtsstunden, sondern beim Frühstück in der Gastfamilie, vor dem Unterricht, zwischen den Stunden in den Pausen, in der Mittagspause, bei anschließenden Aktivitäten, beim Abendessen in der Gastfamilie, am Abend im Pub (ja, auch dort!!). Insofern trägt das enorm zu meiner fluency bei und ich merke wie ich immer weniger darüber nachdenken muss, wie ich etwas formuliere. Teilweise rede ich hier sogar mehr Englisch als ich es in Sussex getan hab, weil ich dort mit den Deutschen leider oft Deutsch geredet hab.

In any case: auch die Unterrichtsstunden an sich sind prima. Es ist immer abwechslungsreich, mal advanced grammar, mal Vokabelarbeit, v.a. idioms oder gesprochenes Englisch, speaking activities, usw. Das Feedback wird auch regelmäßig geben, aber nie in einer kritisierenden Art und Weise. Und ich finde es besonders toll, dass auf Feinheiten eingegangen wird, d.h. es heißt dann „you wouldn’t really say that“, „that isn’t natural“ etc. Obwohl die meisten Sachen, die man so sagt ja verständlich sind, sind das aber genau die Aspekte, die ich an mir verbessern will. Selbst bei den Grammatiksachen, die für mich öfter schon bekannt sind (im Prinzip) wird auf diese feinen Unterschiede genau eingegangen und deswegen bringt mich das auch gut voran.

Heute (am Freitag) hab ich auch eine kurze Präsentation gehalten. Nach langem Überlegen hab ich das Thema Kryptographie gewählt, weil ich es doch mal spannend fand, ein mathematisches Themengebiet auf Englisch vorzustellen und zu erklären, was ja eine ganz neue Art von Herausforderung für mich ist. Denn über Literatur oder dergleichen rede (bzw. schreibe) ich an der Uni eigentlich genug. Die Präsentation lief auch wirklich prima, die Leute im Kurs haben mir danach gesagt, dass sie es sehr interessant fanden (ich hab sie am Schluss noch 2 kleine Knobelaufgaben lösen lassen) und auch vom Lehrer hab ich positives Feedback bekommen (Auftreten, Sprechgeschwindigkeit, Sprache usw.). Interessanterweise (bzw. ein bisschen ärgerlicherweise) haben mir mittlerweile 2 Briten gesagt, dass ich einen leichten amerikanischen Einschlag in meiner Aussprache hab. Dabei will ich doch RP sprechen!! Aber laut dem Lehrer klinge ich nicht „deutsch“, und das ist in jedem Fall ein Kompliment!

Was ist noch so passiert abgesehen vom Unterricht:

Montag Abend ging es nach dem Abendessen zurück ins College für das Welcome Quiz. Praktischerweise begleitet von (anti-)alkoholischen Getränken 😉 Wir wurden in Teams mit 6 Leuten aufgeteilt und hatten in verschiedenen Runden v.a. Landeskundeaufgaben zu lösen. Unsere Gruppe war ziemlich gut und schließlich haben wir sogar gewonnen – yay! Dafür gab’s dann Celebrations und im Anschluss sind wir in den Pub um die Ecke gegangen (genannt „The Four Candles“), which was very cute and cosy.

beim Welcome Quiz

beim Welcome Quiz

part of our winning team

part of our winning team

Am Dienstag Abend war Salsa Dancing angesagt. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Intelligenterweise hab ich mich am Anfang gemeldet, als die Tanzlehrerin fragte, wer das schonmal gemacht hat. Dann hat sie mich gleich als Vortänzerin für die Mädels hergenommen^^. Hat mir aber nicht so viel ausgemacht, waren ja nur ein paar Grundschritte und schließlich noch die Damendrehung. Es ging sogar erstaunlich gut auf mit der Anzahl der Jungs, aber wir haben immer durchgetauscht. Dann haben wir noch Merengue gelernt – und es waren wirklich erstaunlich viele Schrittfolgen in 2 Tänzen für 1,5h. Zwischendurch hab ich mal mit der Tanzlehrerin (sie als „Mann“) eine Runde Salsa getanzt mit komplizierteren Figuren. Ich wollte ja nicht angeben, sie hat mich einfach aufgefordert als die anderen Pause machten, aber ich bekam danach viele Komplimente (dabei hatte ich selbst bisher nur 4 Salsa-Stunden) 🙂

Mittwoch schien endlich mal ein wenig die Sonne (wenn es auch immernoch ziemlich kalt ist für Ende März, nur so 4°), sodass wir nach dem Unterricht ein bisschen zum Strand gebummelt sind und uns anschließend bei einer heißen Schokolade in einem Café aufgewärmt haben).

der Strand von Broadstairs (Viking Bay)

der Strand von Broadstairs (Viking Bay)

seafront of Broadstairs (links: Bleak House)

seafront of Broadstairs (links: Bleak House)

me at Broadstairs beach

me at Broadstairs beach

nochmal Bleak House

nochmal Bleak House

am Strand

am Strand

Am Abend ging’s auch schon weiter mit einem Talk zu „The History and Geography of London“, von einem recht amüsanten Typen gegeben. Wir erfuhren also wie sich London im Laufe der Zeit von einer kleinen, recht unbedeutenden Stadt zur Zeit der Römer, über die Normans (the Tower), nach dem Great Fire und in der Neuzeit entwickelte (the City, East End, West End, Westminster, the Docklands usw.). Sehr interessant!

Am Donnerstag stand ausnahmsweise nichts auf dem Programm. Nachdem ich mich für Freitag für die Präsentation eingetragen hatte, nutzte ich den Nachmittag/Abend, um sie vorzubereiten.

Am heutigen Freitag war wieder ein Ausflug angesagt: die Schule endete um 12.30 und nach einer Stunde Mittagspause ging es mit dem Bus los nach Canterbury. Leute, die aufgepasst haben, werden sich erinnern, dass ich da schonmal war und ich hatte in der Tat einige Deja-vus (da die Stadt ja auch nicht allzu groß ist). Wir waren so gegen 14.15Uhr dort und ich bin mit 4 anderen ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Erstmal in Richtung Cathedral, die aber für Besucher wegen des Feiertags nicht geöffnet war (only for worship).

back in Canterbury

back in Canterbury

unsere Ausflugsgruppe

unsere Ausflugsgruppe

the Cathedral - again

the Cathedral – again

hinter der Kathedrale

hinter der Kathedrale

Auf dem Weg um die Kathedrale herum hab ich dann ein bekanntes Gesicht wiedergetroffen: compare these two pictures:

Cathedral Cat

Cathedral Cat

Miezekatze (saß im Kitchen Garden)

Miezekatze (saß im Kitchen Garden) –> November 2011!

Auch die folgende Perspektive dürfte bekannt vorkommen:

remember this place?

remember this place?

Lena in der Allee

Lena in der Allee –> November 2011 (sogar die gleiche Jeans ;))

Schließlich sind wir – nachdem wir vom Wind ziemlich durchgefroren waren, teilweise hat es sogar geschneit! – in ein nettes Café und haben Cream Tea with scones, clotted cream and jam gegessen. Sehr lecker mal wieder! 🙂

some nice cream tea and scones

some nice cream tea and scones

Gegen 17.15 ging es dann mit dem Bus zurück nach Broadstairs und zurück in die Gastfamilie zum Abendessen. Im Anschluss hat mich deren süße Tocher ein wenig in Anspruch genommen (sie ist 6 Jahre alt): sie wollte mit mir Malen nach Zahlen (mit Additionsaufgaben) und ihre Englischhausaufgabe machen, was ich auch interessant fand. Es ist nämlich spannend zu sehen, welche Fehler englische Lerner in ihrer eigenen Sprache machen, wenn sie schreiben (zB wobbling –> wobbleng oder Williames statt William’s teeth).

England, I’m back!

Nach 1,5 Jahren kann ich meine Blog wiederbeleben – juhu! Ich bin wieder zurück in England und ich find’s toll!

Fangen wir mal vorne an: Die Anreise

Das war alles ein bisschen langwierig. Leider gab es keine günstigen Direktflüge von Nürnberg nach London, somit musste ich in Amsterdam umsteigen. Los ging es gestern von zu Hause um 7Uhr früh, 8Uhr Flughafen, 10Uhr Abflug. Der erste Flug war auch super pünktlich und ich war um 11.20Uhr in Amsterdam. Dort hatte ich gut 3,5h Aufenthalt, hab mir also mit Rumlaufen (die Wege sind natürlich ewig weit), Zeitschrift lesen und teurem Mittagessen die Zeit vertrieben. Dann ging’s zum nächsten Abfluggate, pünktlich in den Flieger – aber: kein Abflug. Stattdessen hieß es, Heathrow sei wegen den Wetters so busy, dass wir noch keine Erlaubnis zum Abheben haben. Letztlich sind wir mit fast 50min Verspätung erst losgeflogen. Als wir über London waren, dachte ich mir schon, was der Pilot da die ganze Zeit macht. Denn über den Wolken schien ja die Sonne und die war erst vor mir, dann hinter, rechts und wieder vor mir… Letztlich kam dann die Durchsage, wir können noch nicht landen „we have to be flying in circles above London for another 15 minutes“ – es ist nicht spaßig Kreise in der Luft zu ziehen^^

Ankunft Heathrow: erst um 16.35 (statt 15.30). Wunderbar! Next problem: lange Schlange an der Passkontrolle, danach erstmal losgerannt, Koffer (der zum Glück heil ankam, und nicht in China oder sonstwo^^) vom Band gezerrt und weitergerannt zur U-Bahn. Noch schnell Oyster-Card aufgeladen und in die Piccadilly Line gesprungen. Pause! Die hat dann ne Stunden bis nach London St. Pancras/King’s Cross gebraucht. Dort wieder rausgerannt, weil mein Zug ja immer um 42 abfuhr. Ich kam also gegen 18.20Uhr dort an, wieder kilometer weit unterirdisch gelaufen bis zum eigentlichen Bahnhof. Erstmal fälschlicherweise in King’s Cross rein, dann über die Straße in St. Pancras. Ticket on departure aus dem Automat gedruckt (ich hatte ja vorher reserviert, weil billiger) und auf zum Gleis. Zug dann 5min vor Abfahrt noch erreicht – puh!

Off to Broadstairs mit dem sog. „High Speed“. Naja, war halt so wie ein normaler RE^^. Der hatte dann auch noch 10min Verspätung wegen nem anderen verspäteten Zug irgendwo. Ankunft Broadstairs 20.15 (englische Zeit = 21.15 dt. Zeit). Blöd: kein Taxi vorm Bahnhof, also erstmal eins angerufen, das dann nach 5min kam und mich zur Gastfamilie brachte.

Dort hab ich aber zum Glück noch ein gutes Sandwich und einen heißen Tee bekommen und die beiden Gasteltern sind sehr nett. Ich hab’s dann (keine Ahnung wie) sogar noch geschafft, alles komplett auszupacken und in die Schränke zu räumen bzw. auf den Tischen zu verteilen (immerhin knapp 30kg Koffer + Handgepäck). Dann noch heißt geduscht und ab ins Bett.

Der erste Schultag
Statt wie geplant bis 7Uhr zu schlafen wurde ich von meinem Wecker dummerweise schon um 6Uhr geweckt. Blödes Teil hat sich irgendwann in der Nacht nachdem dt. Signal eingestellt und war somit falsch. War erstmal total verwirrt. Nunja. Frühstück war gut: Toast mit Marmelade und Tee. Ich musste auch nicht zur Schule (College) laufen, was ca. 20min zu Fuß ist, weil die Kinder auch zur Schule mussten (eine andere, obviously) und da konnte ich im Auto mitfahren. Sehr praktisch bei diesem kalten, stürmischen, unschönen Wetter.

In der Schule war erstmal Einführung, Vorstellungsrunde und dann mündliche Einstufung (zusätzlich zum online ausgefüllten Test) dran. Es sind leider sehr viele (bzw. fast nur) deutsche dort, nämlich Max-Weber und Studienstiftungs-Studenten. Aber wir halten uns streng an das Gebot „in English, please“ und reden auch unter uns die ganze Zeit auf Englisch. Nach einer kurzen Pause war dann die Aufteilung in 3 Gruppen und wir haben mit dem Unterricht angefangen. Der ging bis 12.30.

In der Mittagspause kann man sich im College verschiedene Sachen zu Essen kaufen, Panini, Baguette, Gebäck, Suppe, wechselnde warme Gerichte, die auch recht günstig sind (2-3Pfund). Im Anschluss ging es zu einer Busrundfahrt durch „Thanet“, das ist die Region, die ursprünglich mal eine Insel war und aus Ramsgate, Margate und Broadstairs besteht. Die ging ca. 2h, also bis 16Uhr. Danach war ich ziemlich müde und durchgefroren und bin heimgelaufen.

Eigentlich wollte ich dann vor dem Essen noch duschen, aber es stellte sich heraus, dass die Dusche nicht immer warmes Wasser hat, sondern nur zu bestimmten Zeiten morgens und abends. Also gab es erst Abendessen (war sehr lecker mit Stampf, Gemüse und Fleisch/Eintopf), dann duschen und gleich geht’s nochmal los zum „Welcome Quiz“.

Wie man sieht, die Tage sind voll und es wird auch so weitergehen:

Stundenplan

Ich habe montags und freitags immer von 9-12.30 Unterricht (mit kleiner Pause in der Mitte). Freitags finden nachmittags Kurztrips statt, zB nach Canterbury diese Woche. Montags ist üblicherweise Sport, allerdings ist Ostermontag erstmal frei. Di-Do hab ich dann zusätzlich noch afternoon classes von 13.45-16 Uhr. Im College gibt es ein Multimedia Learning Centre mit Bibliothek. Da kann man dann auch noch arbeiten^^. Außerdem hab ich einiges an Unikram dabei, den ich lesen will/muss. Frag mich grade, wann. Dienstag Abend sind ebenfalls activities, zB Salsa dancing morgen. Mittwoch Abend sind talks zB über London und Donnerstag Abend ist mal nix – wow! 😉

Andere geplante Ausflüge: Harry Potter Studios (Ostersonntag, schon gebucht), Whitstable, Rochester o.ä. (Charles Dickens), Fahrradtour nach Margate (wenn irgendwann mal der Frühling kommt).

Lots of stuff to do in 3 weeks, I’d say!

So, jetzt muss ich mich noch fertig machen für heute Abend. Fotos hab ich noch fast keine gemacht, deswegen gibt’s davon vllt morgen welche.

Saying my Goodbyes

A little more than three months have passed (how did that happen??) and I’m flying home today! It is pretty unbelievable how fast my stay abroad has come to an end. This week has therefore been full of goodbyes: Starting on Monday with the Ballroom Society, we at least combined each farewell with a party:

On Wednesday evening, we had a nice farewell dinner with all the international students that I had met either on the September Programme, on Facebook beforehand (yes, Facebook does have advantages!!) or otherwise at Sussex. Luckily a friend’s host family was so kind as to offer their house and kitchen for the occasion. We did all the cooking together (well, mostly the chopping ;-)) and ate „Turkish Pilaw“ (consisting of rice, rasins, chicken and red peppers) with salad and afterwards some apple pie. As a worthy ending of the night some of us went to the „pub round the corner“ for a final English cider. It was a great evening and I was really sad to leave so many nice people behind.

preparations for the final party

the last cider

On Thursday it was my last day on Campus. In the seminar, we even got some chocolate treats brought in by the teacher to sweeten up the lesson. Afterwards I took the chance to take a photo of the recently set up and lighted Christmas tree in Library Square. Unfortunately, my camera was again a little out of its depth so that I just took the liberty to download two official pictures from the Sussex Facebook page. Yesterday’s weather was also pretty much fitting in terms of the country that I’m leaving: windy, rainy and cold. I have to say that it did feel very strange to walk away from Campus for the last time – I’ll miss having everything in one place instead of spread over the whole city. The bad weather didn’t stop me, though, to join in the Choir social meeting that night at the Italian restaurant Donnatello’s. We spent another very pleasant evening with the Christmas menu (consisting – for me – of baked aubergines and profiteroles for dessert), Christmas crackers and fun. More people to miss and say goodbye to.

Christmas tree and Meeting House

with crownes out of Christmas Crackers

Just now I also went down to the beach again to see the ocean once again. It’s really lucky that the sun is shining today although the wind was pretty cold at the seafront.

lots of wind

So today, after some final packing, I’ll also take my leave of my host family, grab my suitcase and backpack and head to Gatwick Airport. Despite all the goodbyes over here, I am very much looking forward to going home 🙂 In fact, if everything runs smoothly I’ll be back in less than 12 hours!

Having reached this point where I can actually say „I MADE IT!“, it seems appropriate to sum up my experience at the University of Sussex:

What I have enjoyed most about my stay and will definitely miss at home:

  • my great new friends and open-hearted people from all over the world
  • the very green, very nice Campus
  • shopping in the Lanes, North Laine and Churchill Square Centre
  • the ocean
  • the English language
  • trips all over the country

What I didn’t like and am glad to leave behind:

  • hours on the shaky bus
  • timed heating in my room, which means freezing during the day
  • a bath tub in which I cannot stand upright –> I prefer showers
  • the mattress that is much too soft for my back

What I’m most looking forward to at home:

  • my family
  • my friends
  • my cats
  • my own room that is actually my own
  • playing the violin
  • playing on a tuned piano
  • reading some books just for pleasure and for myself
  • German food, which can’t even be translated ;-): Kloß mit Soß‘

How I feel about my study abroad experience:

  • proud to have gone through with it and to have managed to organise everything
  • lucky to have got this once-in-a-lifetime opportunity
  • grateful for all the support I’ve received, especially from the very best Mum in whole world
  • happy to be able to keep this experience and memory for the rest of my life
  • sad to leave Brighton, England and great people behind
  • grown as a person

Some statistics:

  • 1000 km from home
  • 101 days abroad
  • 24 books and 9 excerpts/shorter texts to be read as primary literature, out of which I have actually read 13 books in their full length while being here, 5 beforehand, 5 partly, and 1 not at all (+ all shorter texts while being here)
  • the primary texts that I have actually read make up a whole of _____ pages (I’ll have to look up how many exactly when I get back because I am very curious about this specific fact ;-))
  • 14 places in England I have been to apart from Brighton
  • only about 10 days of rain
  • a lot of money (I won’t put any details up because I might shock myself by that number although I fastidiously wrote down every single expense!)
  • ca. 85 hours on the buses in Brighton (probably it’s more but I calculated with 6 hours per week * 14 weeks here)
  • more than 2200 photos

Goodbye,

 

 

Dieses Wochenende stand in der Tat unter dem Motto „Weihnachten“.
Erstmal ging es zum dritten und letzten Mal nach London. Leider startete das Ganze auch gleich wieder mit Ticketproblemen, wobei es diesmal aber ganz allein die Schuld des Automaten war. Der machte nämlich zwar Druckgeräusche, aber die Tickets selbst kamen leider nie zum Vorschein. Auch nach 20min. Nachfragen, Diskutieren und Öffnen des Automaten durch Servicepersonal hatten wir noch keine Tickets, sodass wir zum großen Ärgernis neue kaufen mussten (statt 6£ hin- und zurück kostete das nun also 14£). Aber mit einer halben Stunde Verspätung ging es zum Glück doch endlich los.
In London machten wir uns erstmal auf den Marsch nach Harrods, das tolle, teure und an einem Samstag natürlich völlig überlaufene Kaufhaus. Da man dort selbstverständlich nicht alles anschauen kann, außer man verbringt einen ganzen Tag darin, hatten wir spezielle Ziele: Erstmal nahmen wir die „Egyptian Escalators“ (Ägyptische Rolltreppen), die auch tatsächlich so aussahen, in den zweiten Stock, wo der Harrods Shop und der Christmas Shop waren. Dort mussten wir uns dann endgültig dem Tempo der Massen anpassen und sind einmal die Runde gegangen – und ich hab sogar was gekauft, das erschwinglich oder dazu noch ganz nett ist (was, wird noch nicht verraten). Außerdem hab ich dadurch eine Harrods Plastiktüte bekommen – juhu!

Harrods Christmas Shop

Nach 10min. Anstehen an der Kasse ging‘s einen Stock höher, wo sich die neu eröffnete Harry Potter Abteilung befindet. Dort ist alles magisch gestaltet mit Requisiten und Sets aus den Filmen. Und natürlich kann man alles mögliche um Harry Potter erwerben: von Büchern, Filmen und Masken, über billige und teure Repliken, Zauberstäbe, Spiele, Modelle oder die Maurauder’s Map (Karte des Rumtreibers) gibt es dort alles – übrigens auch auf Elbenwald im Internet, aber so kann man’s zumindest anschauen. Ich hatte leider keine 25£ für Dumbledores oder Hermines Zauberstab übrig. Erstaunlicherweise war in der Abteilung sogar Platz, um sich zu bewegen! 😮

Hermione's, Ginny's and Luna's dresses

Ollivander’s

Auf dem selben Stockwerk hatte ich persönlich noch ein Ziel (wofür wir leider durch die gesamte Möbelabteilung laufen mussten, aber naja ;-): Musical Instruments! Da war dann also tatsächlich ein ganzer Raum voller wunderschöner Flügel und Klaviere.

yay - eine ganze Abteilung voller Klaviere

Inzwischen ging es auch schon auf Mittag zu, sodass wir uns in Richtung Hyde Park begeben haben, wo das „Winterwonderland“ ist. Dort angekommen mussten wir wiederum feststellen, dass ein Samstag leider nicht der ideale Tag für so einen Besuch dort ist. In weiteren Menschenscharen sind wir langsam über das Wonderland gelaufen. Ich war allerdings zu dem Zeitpunkt schon recht enttäuscht, denn statt des erwarteten Weihnachtsmarktes war das eher ein Schützenfest/Jahrmarkt/Kirchweih. Irgendwo sind wir dann stehengeblieben und haben überteuerte Pizza und Beef Burger gegessen. Getrübt wurde die „weihnachtliche“ Stimmung dann leider auch noch durch Uneinigkeiten in der Gruppe – eigentlich war es nur eine Person, die genervt hat (und die ich auch ursprünglich gar nicht dabei haben wollte). Aber man kann leider nicht alles haben und nachdem ich mir es dann trotz bisheriger Geduld und Toleranz meinerseits (die eh schon stark strapaziert war) nicht mehr verkneifen konnte, auch mal was zu sagen, haben wir uns von der entsprechenden Person getrennt. Die wollte nämlich in Oxford Street shoppen gehen, was so ziemlich die dümmste Idee aller Zeiten war.
Nachdem wir noch etwas weitergebummelt sind, konnten wir uns endlich mal wieder freuen und meine Stimmung wurde auch gleich deutlich besser: wir hatten den richtigen Weihnachtsmarkt (genannt „Angels Market“) gefunden. Hier gab es endlich die erhofften Läden und Ständchen mit Holzdeko, Krippenzubehör, Schmuck, Wollsachen etc., die man sich von einem Weihnachtsmarkt erhofft. Und natürlich gab es auch massig Glühwein (genannt „mulled wine”), Crêpes, mince pies, gebratene Mandeln und viele weitere Leckereien. Wir entschieden uns als Nachspeise für …. mit Apfelmuß, Zimt und Puderzucker 🙂

Angels Christmas Market - voll!

Frisch gestärkt haben wir unseren Bummel über den (leider ebenfalls überfüllten) Weihnachtsmarkt gemütlich beendet und schon ging‘s auf zum nächsten Eck: Hardrock Café London. Eigentlich war ich dort ja schonmal 2007 mit dem LK, aber da es eh gleich um die Ecke war (quasi – weil ist ja London) und eine Freundin aus der Gruppe sehr gerne dorthin wollte, haben wir das noch mitgenommen. Ins Café selbst kamen wir logischerweise nicht rein – da war eine Schlange von ca. 20 Leuten vor der Tür, die auf einen Tisch warteten. Aber im Shop nebenan haben wir uns ein bisschen umgeschaut.
Anschließend ging es auch schon wieder zurück zu Victoria Station, wo wir vor unserem Zug noch eine „Black Forest Hot Chocolate“ (also im Stil von schwarzwälder Kirsch) getrunken haben.
Ja, das war ein langer Tag, aber trotz der Anfangsschwierigkeiten, vielen Menschen und Meinungsverschiedenheit hat er sich noch zum Positiven gewendet.

Und oh Freude! Der Artikel ist hier noch nicht zu Ende, denn das Wochenende hatte auch noch einen Sonntag, und der war eigentlich noch besser als der Samstag.
Sonntag war nämlich der große Tag für unseren Chorauftritt im Rahmen eines Gottesdienstes, genannt „Carols by Candlelight“.
Ab 16Uhr begann schon die Generalprobe, ab 18Uhr (bis ca. 19.45 Uhr) dann die eigentliche Veranstaltung. Die Meeting House Chapel auf dem Campus war tatsächlich entsprechend hergerichtet: die einzigen Lichtquellen waren hunderte Kerzen im ganzen Raum: Ich muss schon zugeben: ich hatte sowohl beim Einlaufen mit Kerze in der Hand als auch beim Singen bei Kerzenlicht etwas Angst, meine Haare oder Notenblätter anzufackeln 😉

das erleuchtete Meeting House

Eine Freundin war so nett und hat während unserer Lieder jeweils ca. 1 Minute mit meiner Kamera als Videoclip aufgenommen. Die Soundqualität ist sogar gar nicht mal soo schlecht – zumindest kann man erkennen, was wir gesungen haben. Ihr dürft gerne mal versuchen, mich zu finden 😉 Aber da es so dunkel ist, wird das schwierig, deswegen verrate ich euch, dass ich links stand, und dort bei der 3. Kerze von rechts (ja, ist kompliziert ;-)).
Der Gottesdienst bestand abwechselnd aus Lesungen von kurzen Texten verschiedener Autoren und unserern Liedern. An manchen Stellen war auch das Publikum eingeladen mitzusingen (für die bekannteren, üblichen Weihnachtslieder).
Die Videoclips sind alle hier zu finden. Wer nicht alle anhören möchte, dem empfehle ich folgende Lieder, die mir persönlich am besten gefallen haben: Gaudete (Einmarsch mit Kerzen), Hymn to the Virgin (mit „echo choir“), Sussex Carol (etwas Fröhlicheres), Bethlehem Down (etwas Nachdenkliches).

Gaudete:

Sussex Carol:

Hymn to the Virgin:

Cherry Tree Carol:

Tomorrow Shall Be My Dancing Day:

In dulci jubilo:

Hodie Christus natus est:

Bethlehem Down:


Insgesamt lief alles ganz gut, manches besser, anderes schlechter. Insbesondere war es sehr ungünstig, dass wir bei der Generalprobe das erste Mal mit dem Organisten geprobt haben und der öftermal den Einsatz komplett vermurkst hat (u.a. bei tomorrow shall be my dancing day). In „Hodie Christus Natus Est“ haben außerdem scheinbar die Hälfte der Sopranos beschlossen, nicht mehr zu singen 😉 Aber alles in allem hat mir der Carolservice sehr gut gefallen. Es war die ideale Abschiedsveranstaltung, besinnlich, tolle Atmosphäre und hat Spaß gemacht.
Danach war der Abend auch noch nicht zu Ende: es gab kostenlosen Glühwein und mince pies. Spontan bin ich außerdem mit einigen Freunden noch in Eastslope Bar auf ein kleines Abendessen und was zu Trinken gegangen.
Wie man sieht: ein wunderbares letztes Wochenende in England! 🙂

Außerdem möchte ich noch ein Gruppenfoto der „Ballroom and Latin Dance Society“ nachreichen, in der ich sehr viel Spaß das Term über hatte:

Dance Society: ganz links die "Vorsitzende", Herr in schwarz in der Mitte: Tanzlehrer; die beiden Jungs rechts an der Seite und die etwas Übereifrige am Boden waren zufälligerweise nur heute anwesend. Bis auf die 3 sind das alle regelmäßig anwesenden Mitglieder 🙂